KulturMittwoch

Networking on Demand (Mitschnitt des Webinars vom 28.4.2010)

Screenshot Skype-Konferenz KulturMittwoch

Dass man das Thema Netzwerken auch ganz wörtlich nehmen kann, bewies einmal mehr der vierte KulturMittwoch am 28. April 2010. Nachdem die Kommunikation via Skype zu Anfang an einer katastrophalen Audioverbindung zu scheitern drohte, wechselten die insgesamt zehn Teilnehmer nahezu nahtlos in den Text-Chat. Dort entwickelte sich dann über mehr als zwei Stunden eine äußerst rege Diskussion zum Thema des Abends („Netzwerke: Alles nur eine Frage der richtigen Beziehungen?“).

Getreu dem Motto des KulturMittwoch als offenes Wissensnetzwerk gibt es das Chat-Protokoll jetzt hier für alle zum Nachlesen.

[21:01:45] KulturMittwoch: Der Chat ist offen
[21:04:00] ernst karosser: eine bitte an alle … kurz reinschreiben wer wer ist … mit webadresse oder ähnlichem
[21:04:36] steffdipeff: Steffen ( @cultureagency ) – Nordhessen
[21:05:19] Bayerisches Jazzinstitut: Sylke Merbold, Bayerisches Jazzinstitut, http://www.bayernjazz.de, Regensburg @bayernjazz
[21:05:23] knipsbuex: Holger Winkow aka howi aka @knipsbuex, Fotograf aus dem Südlichen Brandenburg
[21:05:24] Jennifer Spruß: jennifer Spruß – berlin
[21:05:47] steffdipeff: Musikschullehrer, Musiker, Kulturschaffender in Ehrenamt und Hobby http://www.cultureagency.wordpress.com, http://www.schloss-loshausen.de
[21:05:48] kh_art: klarahofinger.at – kleine, unbedeutende künstlerin 🙂
[21:05:54] Jennifer Spruß: gehört noch dazu freischaffende Künstlerin
[21:06:11] knipsbuex: @Klara: sowas sagt man nicht 😉
[21:06:23] myrijam: Dorothée Hahne – Komponistin hallo in die Runde ich höre alles völlig robotermässig
[21:06:39] Jennifer Spruß: ich auch…
[21:06:58] kh_art: was?
[21:07:17] kh_art: bei mir auch robotermäßig
[21:07:18] myrijam: hört sich an wie ein live-elektronische zeitgenössische Kammeroper
[21:07:23] Jennifer Spruß: ich höre auch alles robotermäßig!
[21:07:39] myrijam: die Tonqualität bei mir ist ehr zum rätseln, aber sehr interessant
[21:07:48] KulturMittwoch: In der Telefonzentrale versucht Thomas Kümmel (Öffentlichkeitsarbeit für Künstler, Kunst- und Kultureinrichtungen, http://klbkultur.de, @klbkultur), alles zu richten.
[21:08:10] Bayerisches Jazzinstitut: abgehackt – keine anderen Programme…
[21:08:37] myrijam: ich habe extra meinen anderen rechner genommen, damit ich nicht immer rausfliege
[21:09:48] *** KulturMittwoch hat Binsh hinzugefügt ***
[21:10:41] knipsbuex: also, langsam versteh ich gar niemand mehr
[21:10:58] steffdipeff: bruchstücke
[21:11:14] Bayerisches Jazzinstitut: Das klingt jetzt langsam nach Klingonisch
[21:11:19] Binsh: ich hör jetzt einfach mal nur zu
[21:11:22] steffdipeff: erde an kumi
[21:11:39] Binsh: mehr infos zu meiner person http://binsh.sonance.net/
[21:11:44] kh_art: schriftverkehr ist auch nicht schlecht – ohne mikro lässt es sich ja auch diskutieren, oder?
[21:11:45] steffdipeff: die fleißigen stifte im chat find ich gut
[21:12:56] Binsh: rechts unten gibt es dieses durchgestrichene microphon, vielleicht hilft das.
[21:12:58] myrijam: jetzt wirds besser
[21:13:18] myrijam: ich höre so viele echos von sich einwählenden usern
[21:13:18] Binsh: so wie damals mit der funkverbindung: nur micro einschalten wenn man redet.
[21:13:40] steffdipeff: mikro stumm geschaltet
[21:13:51] steffdipeff: robo
[21:13:55] Bayerisches Jazzinstitut: mikro stumm
[21:13:56] Binsh: langsam reden, bitte
[21:13:59] Jennifer Spruß: stumm
[21:14:01] Binsh: zeit lassen und so…
[21:15:04] steffdipeff: bröckelwerk audio
[21:15:30] Bayerisches Jazzinstitut: die ersten zusammenhängenden Worte… das gemeinsame Schweigen richtet’s
[21:15:40] salikus: Vermutlich sollten wir unsere Webtreffen zur Geisterstunde abhalten
[21:15:49] Bayerisches Jazzinstitut: uups, zu früh gefreut
[21:16:05] myrijam: vielleicht liegts am vollmond?  (wasntme)
[21:16:14] steffdipeff: vielleicht auch die pings an den chat mal für 30 sekunden aussetzen zum test?
[21:17:12] myrijam: am besten zusätzlich hier reinschreiben die frage
[21:17:19] Binsh: keine ahnung wie diese skype session funkt, aber ich bin gerade konzerenzeiter und sitze hinter einer eher schlechten leitung…..
[21:17:19] steffdipeff: am ende wird es eine kollektive meditation! also rein mental 😉 das ist eh wofür wir gemacht sind ^^
[21:17:29] knipsbuex: cool, jetzt hör ich ein Radio 🙂
[21:17:36] Binsh: der gute alte chat ist immer noch das beste.
[21:17:54] Binsh: radio in skype und dann reden im chat…
[21:17:59] kh_art: ja
[21:18:08] Binsh: ok, frage verstanden.
[21:18:15] Jennifer Spruß: bei mir wird es immer schlechter….
[21:18:22] Bayerisches Jazzinstitut: nö…
[21:18:26] steffdipeff: eine Frage war da?
[21:18:26] Binsh: wer ist derzeit im bereich netzwerk tätig und welche erfahrungen liegen in dem bereich vor.
[21:18:27] Binsh: ?
[21:18:43] Binsh: stimmt die transkription so?
[21:18:51] *** KulturMittwoch hat hubkoe hinzugefügt ***
[21:19:13] KulturMittwoch: Hallo hubkoe!
[21:19:44] hubkoe: Hallo zusammen
[21:20:30] Binsh: frag doch mal wen
[21:20:40] steffdipeff: madame ist gut zu verstehen glaube ich
[21:20:53] Binsh: gesprächsleitung ist unter gegebenen umständen wichtig
[21:20:55] KulturMittwoch: Der Ton bricht auf Moderatenseite immer wieder ab.
[21:21:10] steffdipeff: ernst ist gut zu verstehen? nur manchmal oder?
[21:21:44] myrijam: ich wollte gerne was sagen, aber die technik versagt, ich habe selber kein eigenes aktives netzwerk, aber mich immer sehr dafür interessiert, und möchte gerne mal den kulturserver erwähnen, den ich inzwischen selber nicht mehr oder kaum noch nutze
[21:21:52] myrijam: http://kulturserver.de
[21:21:57] knipsbuex: ich verstehe leider niemand, unter diesen Umständen ist eine Audioaufzeichnung nicht sinnvoll
[21:22:15] Jennifer Spruß: ist doch spannend
[21:22:31] Binsh: wenn die friedensminister auch so miserable internetverbindungskonferenzen haben, dann wundert mich nichts … 😉 einfach nur ein spass: ich finde das hier super!
[21:23:30] steffdipeff: ob der kumi vom kultusministerium gestalkt wird? eigentlich müssten sie es ja bezuschussen
[21:23:35] myrijam: ich plädiere dafür, dass wir uns notgedrungen auf den schriftlichen chat beschränken
[21:24:08] knipsbuex: hab auch kein Problem mit dem Chat
[21:24:21] Binsh: ist das ein „demokratisches“ plädoyer? 😉
[21:24:32] myrijam: die tonqualität bei mir ist absolut unbrauchbar und unverständlich (wenn auch sehr inspirierend)
[21:24:33] knipsbuex: nö, Pragmatismus 😉
[21:25:07] hubkoe: außer sporadischen Transmarsial-Geräuschen nichts zu hören…
[21:25:19] Binsh: fein, also dann „haut einer mal de mucke rein“ und wir chatten
[21:25:47] kh_art: kann nur einzelne wörter entziffern; denke auch, dass schriftlicher chat vernünftiger ist
[21:25:53] KulturMittwoch: Plädiere für Stop der Audioversuche.
[21:26:02] Binsh: gemeinsamer musikgenuss wäre doch schon mal ein toller kulturaustausch…..
[21:26:03] myrijam: schließe mich dem sofort an
[21:26:55] Binsh: legt los, chatter.
[21:26:56] Bayerisches Jazzinstitut: Wir versuchen Gemeinschaft zu bilden – in jeder Hinsicht, über die Jahre haben wir uns eine kleines, aber feines Kernnetz gebildet, manchmal sind weniger mehr…denn erst das Vertrauen und echte gemeinsame Ziele machen vieles möglich
[21:27:32] Binsh: gute ansage, @jazzinstitut
[21:27:42] steffdipeff: man könnte sich mal hin und her blippen & twittern, was an bands und künstlern wo und wie live zu hören ist, quasi eine kunterbunte kulturvorschau
[21:27:53] Binsh: kulturmittwoch: leg doch die musik ein.
[21:28:15] Binsh: hmm, kunterbunte kulturvorschau also…. und dann?
[21:28:34] myrijam: das zeigt sofort die Vor- und Nachteile der Netzwerke auf: wer sich mit gemeinsamen Zielen nicht verwirklichen kann, hat es dann um so schwerer, wenn alles nur noch über Netzwerke läuft. Wenn man hingegen irgendwo drin ist, gehts meist bestens, selbst wenn die Inhalte nicht mehr so erstklassig sind
[21:28:38] Binsh: das klingt für mich mal mehr wie in eventkalender.
[21:28:46] steffdipeff: Netzwerken sollte man garnicht auf digitalisiert beschränken. Das Gemeinsame zwischen face to face und digitaler kommunikation in den fokus bringen
[21:29:01] steffdipeff: es geht um das herstellen von beziehungen, da und dort
[21:29:07] KulturMittwoch: @Binsh: Ich bin nur am Hinzufügen, keine Hand frei 😉
[21:29:23] steffdipeff: ~how to create value…
[21:29:47] Bayerisches Jazzinstitut: @steffdipeff 50 km rings um Regensburg – einfach auf unser Portal dafür gucken: http://www.jazz-in-regensburg.de
[21:30:01] Binsh: jaja @steff, da bin ich ganz bei dir! wie steht es aber dabei mit dem ressourcen, ich denke das ist immer wieder das kernproblem.
[21:30:01] steffdipeff: Einen Blickwinkel einnehmen wie bei der Resilienzforschung in der Medizin
[21:30:29] steffdipeff: d.h. auf die Beispiele schauen, wo es gut funktioniert
[21:30:37] Binsh: ressourcen sharing – also wer darf wessen beamer verwenden, wie kommen körper von a nach b auf wessen chouch pennen die dann usw.
[21:31:14] Binsh: dazu machen doch die netzwerke am meisten „sinn“
[21:31:27] Bayerisches Jazzinstitut: das Räuspern kam grad klar an 😉
[21:31:29] Binsh: die ganze „freunderlwirtschaft“ läuft ja sowieso.
[21:31:32] steffdipeff: du kritisierst grade die mangelnden Bedingungen für aktive Künstler, die nicht ganz oben schwimmen, richtig verstanden?
[21:31:40] Binsh: jaja, genau das.
[21:32:02] steffdipeff: wir arbeiten hier z.B. daran, Foren für diese zu schaffen und nach Möglichkeit angemessene Gagen zu zahlen
[21:32:23] Binsh: da ist, wo „netzwerke“, also sprachrohre, gemeinschaften, gewerkschaften, ig’s (=“netzwerke“) etc greifen.
[21:32:24] steffdipeff: @Binsh <- correct! die freundewirtschaft läuft
[21:32:41] steffdipeff: und ist ein kernding im geschäft und soll und muss auch so sein
[21:33:31] Binsh: da bin ich etwas anderer meinung, denn eben diese sache macht nach „unten hin“ zu, versteift und verkrustet die strukturen
[21:33:45] myrijam: Meine erfahrungen gehen dahin, dass letztendlich immer die eigene Qualität entscheidend ist, egal ob in einem Netzwerk oder im persönlichen Kontakt oder wie auch immer. Oder wie im newsletter des Soziokulturellen Netzwerks in Münster immer so schön drunter steht: wenn Du keine guten Songs hast, nutzen Dir auch keine guten Businesspläne
[21:34:10] steffdipeff: genau das meine ich auch @myrijam
[21:34:14] Binsh: ja, das stimmt schon.
[21:34:20] knipsbuex: @myriam: agree
[21:34:50] steffdipeff: es gibt aber unterrepräsentierte gute sachen, projekte etc
[21:34:54] steffdipeff: und überbewertete
[21:35:00] Binsh: dann also: wozu die „energie“ auf „noch mehr netzwerke“ ?
[21:35:03] steffdipeff: wie schafft man da ausgleich!?
[21:35:19] Bayerisches Jazzinstitut: @steffdipeff nur bedingt, wir fallen in unseren Kreisen immer wieder ‚unangenehm‘ auf, weil wir uns nicht nur für uns, sondern für die Musik an sich einsetzen, das mögen die meisten alten Hasen gar nicht – Pfründe sichern und so
[21:35:29] steffdipeff: das ist doch irgendwie der sektor auf dem wir uns hier begegnen, am i wrong?
[21:36:11] steffdipeff: @Bayerisches mancherorts vielleicht, bei mir nicht
[21:36:15] hubkoe: sorry @myrijam, aber was ist dann mit Herrn Bohlen – ohne jemandens Musikgeschmack jetzt zu sehr verärgern zu wollen
[21:36:19] Binsh: ja, aber kritik immer auch teil des systems / korrektiv auch….
[21:36:25] myrijam: In Köln hat sich zum Beispiel die freie Kulturszene sehr gut organisiert. Ich werde öfter eingeladen bei der Offenen Museumsnacht was zu machen. Aber dadurch das alles für alle ist, spielen die Leute dort zum Teil für 50 oder 100 euro am Abend. Das finde ich überhaupt nicht sinnvoll sondern grenzt an Ausbeutung der Künstler
[21:37:27] kh_art: die ausbeutung kann man ja eigentlich nur verhindern, indem man eine elite bildet. vor 200 jahren gab’s noch nicht so viele schriftsteller, dafür sind die meisten in die geschichte eingegangen – denk ich mal.
[21:37:48] kh_art: das problem ist ja nur, dass die anderen dann alle beleidigt sind, oder?
[21:37:49] Jennifer Spruß: wussten wir das nicht vorher, dass man mit Kunst nicht unbedingt reich wird
[21:38:21] myrijam: hm das ist eine gewagte These, @kh_art, denn wir wissen ja noch nicht mal wie viele andere es damals gab, weil sie erst garnicht dokumentiert wurden
[21:38:48] Bayerisches Jazzinstitut: @myrijam kann Dir nur zustimmen
[21:39:32] steffdipeff: wenn ein künstler/ eine künstlerin in Köln im Konkurrenzgeschgäft um Gigs steht, für die es 50 bis 100 euro gibt und wenn es sonst keine anderen einsatzgebiete oder produktivitäten gäbe (jetzt nur mal als Beispiel) dann muss umstrukturiert werden. Also Angebot, Nachfrage und das Selbstbild bzw die Selbstpositionierung laufen asynchron
[21:40:20] steffdipeff: Kulturtätige müssen auch wirtschaftlich denken können, also hardcore-realo
[21:40:46] myrijam: @steff, die meisten machen dort eher mit, um dann neues Publikum und neue Kontakte zu finden. Alle Veranstaltungen werden gut beworben und auch das Kulturamt, das eh unterfinanziert hat, kann sich mit der Musiknacht hervor tun
[21:41:35] kh_art: hab mir schon oft überlegt, inwieweit anpassung (an den „markt“, …) erforderlich ist. da komme ich nie auf einen grünen zweig, weil ja das infragestellen der „norm“ zur basis gehört, irgendwie.
[21:41:37] steffdipeff: dann sind das quasi ja Einnahmen, sofern sich das in der Zukuft widerspiegelt
[21:41:43] myrijam: ich bin da richtig hardcore, ich treffe meine Entscheidungen primär unter künstlerischen Aspekten, ansonsten hat es keinen sinn für mich. Ich verweigere mich der Idee, kommerziell zu denken und zu handeln.
[21:42:10] kh_art: es ist nicht gut, dass wir wirtschaftlich denken MÜSSEN
[21:42:13] myrijam: immerhin lebe ich noch und das seit über 20 Jahren freiberuflich…
[21:42:21] myrijam: stimmt @kh_art
[21:42:33] ernst karosser: mittlerweile sind wir im kunst und kulturbereich ja in der tauschwirtschaft angekommen … und das problem der wertigkeit stellt sich für jeden und überall …
[21:42:40] steffdipeff: das geht hand in hand wenn es funktioniert, da das ziel ja ist, dich da hin zu bringen wo deine liebsten dich hören wollen oder noch gar nicht kennen
[21:43:05] myrijam: meine Erfahrung der letzten Jahre ist, das die Eventmacher und Kulturmanager am Schreibtisch Eventkonzepte also Inhalte entwerfen und dann nur noch Künstler darein kommen, die das Schema bedienen. Das ist das Ende der freien Kunst.
[21:43:18] Binsh: ich finde ja, dass die letzte frage die interessanteste ist: „Welche Faktoren entscheiden über die öffentliche Anerkennung im Kulturgeschehen?“ diese könnte (eventuell, bis zu einem gewissen grad) in „self-made“ netzwerken entschieden werden, wenn „wir“ damit anfangen würde uns gegenseitig zu beurteilen, uns kritiken zu geben und den austausch selbst in die hand nähmen. problem dabei: das ist genau worauf die „cultural policies“ hinauslaufen; noch mehr zivilgesellschaftliches gratis engagement.
[21:43:53] steffdipeff: Ja @Binsh!!!
[21:44:16] Binsh: um eben diesen faktoren auf den grund zu kommen, muss man sich dinge wie „städte-rankings“ etc. anschauen. da entsteht doch diese konkurenz, schon mal auf der eu-ebene.
[21:44:26] myrijam: Hm, wenn die Kulturförderungen mehr auf Nachhaltigkeit basieren würden als Prestigeevents zu veranstalten, ließe sich ja schon eine Menge mehr für die Kunst tun
[21:44:36] Binsh: ich denke, dass es dort müssig wäre anzusetzen – entgegenzuwirken.
[21:44:37] steffdipeff: und nein @Binsh, das muss nicht negativ damit verbunden sein, dass es auf gratis engagement hinausläuft
[21:44:46] Binsh: netzwerk = sprachrohr!
[21:44:58] steffdipeff: doch doch genau da ansetzen! @Binsh
[21:45:13] myrijam: Das Geld wird eh abgeschafft, immer mehr haben ja schon keins mehr…  (chuckle)
[21:45:37] steffdipeff: und beim finanzamt die treppen, gehen eh alle die wände hoch
[21:46:08] Binsh: supa, dann: neues publikum erschliessen und statt geld essen verlangen
[21:46:17] kh_art: zum geld, das abgeschafft wird: http://www.timesozial.org/index.php?id=52
[21:46:44] steffdipeff: aber mal ehrlich, man muss gut sein, etwas zu bieten haben, man muss fleißig sein, immer interessiert und im gespräch
[21:47:03] knipsbuex: warum eigentlich „feste“ Netzwerke? Macht es nicht eher Sinn, ein Netzwerk situativ zu etablieren? So, wenn ich das richtig verstanden habe, stellt sich auch Peter Seelig sein Generations-Projekt vor. Das macht Sinn UND das macht Laune. Und zumindest für mich steht der „Spaß“ im Vordergrund bzw ist Motivation
[21:47:04] steffdipeff: auf Kulturmacher-Seite ist das sogar einfacher
[21:47:07] kh_art: und vielleicht auch ein bisschen wahnsinnig, um aufzufallen
[21:47:10] knipsbuex: networking on demand
[21:47:27] Bayerisches Jazzinstitut: Wir sehen unsere Aufgabe darin, im künstlerischen Bereich dafür zu arbeiten, dass Qualität überhaupt erst einmal eine Chance bekommt…deshalb entscheidet bei uns eine Jury, wer am Bayerischen Jazzweekend teilnehmen kann. Für die Auswahl der Live-Mitschnitte ist dann noch der Chef der Jazzabteilung des BR involviert. Wir zeichnen mit mindestens 75% ehrenamtlichen Engagement für eines der größten kostenfreien Festivals in Bayern verantwortlich. Unsere Musiker bekommen auch pro Nase nur 80 Euro für den Auftritt, spielen dafür aber vor Hunderten, auf den großen Plätzen auch einmal vor tausend Leuten. Von den Bandleadern höre ich immer wieder, dass es zahlreiche Anschlussgigs gibt, außerdem engagieren wir uns das ganze Jahr für die Bands, die beim Live-Gig positiv aufgefallen sind. Auch CD-Verkäufe von über 100 Stück bei einem Auftritt sind keine Seltenheit. Wenn solche „Promo“-Events gut organisiert sind, und nicht nur auf Eventhascherei basieren, kann schon was dabei rauskommen…
[21:48:13] Binsh: @knipsbuex also dauernetworking. hat da dann noch eine/r zeit, sich um die verlangte qualiät der inhalte zu kümmern?
[21:48:35] steffdipeff: Synergien, Konzepte, Qualität, Forenbildung @Bayerisches … und alle sind zufrieden, oder?
[21:48:43] myrijam: stimmt @Jazzinstitut, so ist es eine gute Promotion, um etwas für die einzelnen anzustoßen
[21:48:48] knipsbuex: jeder künstler/kulturschaffende selbst?
[21:49:16] Bayerisches Jazzinstitut: @knipsbuex Projektbezogen sowieso, aber für den Alltag ist es schon Gold wert, wenn man sich auf den harten Kern verlassen kann
[21:49:53] myrijam: der bund hat ja für Millionen einen Kulturserver eingerichtet, um allen Künstlern die Möglichkeit zu bieten, kostenfrei im Netz präsent zu sein, aber irgendwie finde ich funktioniert der Kulturserver nicht. Würde mich aber sehr freuen, wenn hier andere andere erfahrungen damit haben
[21:50:44] steffdipeff: Xing oder sowas funktioniert vielleicht noch am ehesten, denke ich, bin aber erst kurz da und Basismitglied
[21:50:52] knipsbuex: @Jazzinstitut: einen harten Kern Kern hab ich, wenn ich mich (ohne überheblich sein zu wollen) als Kern des Netzwerkes, MEINES Netzwerkes betrachte
[21:50:56] Bayerisches Jazzinstitut: @myrijam Wir hoffen es zumindest, bei über 90 Bands ist es eine Herausforderung, aber ich merke gerade bei den jungen, dass sie dankbar sind, wenn wir auch mal ungefragt Coaching Tipps in Sachen Bewerbung etc. anbringen
[21:51:06] ernst karosser: meine ganz banale frage dazwischen … warum ist es nicht möglich, dass kulturschaffende in einem tool wie twitter … ihre veranstaltungen unter #kumi stellen und somit allen anderen einen hinweis auf die veranstaltung geben und die jeweiligen regionalen follower das dann ihrem regio kreis weitergeben um somit an weitere kunden zu kommen …
[21:51:21] myrijam: Hm kommt darauf an, wie man selber die Netzwerke wie Xing und Co nutzt. Ich bin seit Jahren bei Xing und erst in der letzten Zeit tut sich da etwas mehr
[21:51:41] ernst karosser: um somit auch das kulturgeschehen über den # mal eine aufmerksamkeit zu geben …was da alles läuft
[21:51:54] steffdipeff: mit zusatz-regio-code nach Ländern #hh #he #bb #nrw
[21:51:59] ernst karosser: genau
[21:52:13] knipsbuex: gute idee, warum nicht
[21:52:25] ernst karosser: und das in seinen netzwerken publik machen und und und
[21:52:58] steffdipeff: und ein über eine hashtag-suche oder rss-feed gesteuerten sammelbot, der das an eine immer live termine und kultur rotierende Twitterwall posted
[21:53:09] myrijam: @ernst das wäre schon möglich, wenn alle davon wüßten, vom nutzen überzeugt sind und selber ein interesse daran haben, die vielfalt zu stützen
[21:53:10] ernst karosser: genau
[21:53:25] steffdipeff: die können wir uns dann auf unseren blogs einbauen und sonstwo als kulturnews posten lassen
[21:53:37] myrijam: das problem ist eher darin, wie wird diese Twitterwall dann bekannt gemacht
[21:53:49] ernst karosser: genau um das geht es @myr … wenn wir so weitermachen und immer mehr dazu kommen, dann wird das schon
[21:54:03] myrijam: es gibt ja unzählige netzwerke und versuche, die alle kreuz und quer vor sich hindümpeln
[21:54:07] steffdipeff: bedenkt: die kulturschaffenden könnten z.B. Konzerttermine und Künstlerauftritte vor den Redaktionen melden! da aus 1.Hand!
[21:55:05] ernst karosser: für jeden schrott gibt es einen # … die kulturmacher … sind einfach …gelinde gesagt zu blöde sich mal auf eine andere art und weise zusammen zu tun
[21:55:05] Bayerisches Jazzinstitut: @ernst Weil die Werbung inflationär wäre. Wenn ich alle Veranstaltungstipps unserer diversen Portale online stellen würde, würd‘ mir auf Twitter bald keiner mehr folgen. Sehe eher die Aufgabe darin, Twitter als Weiterbildungstool für Musik- und Kulturinteressierte mit den entsprechend weitergemeldeten Veranstaltungen und Angeboten zu nutzen – wer Veranstaltungstipps will, kann die Portale der Website nutzen.
[21:56:03] ernst karosser: @bay … ich hab es satt immer nur irgendwelche zeitungsberichte getweetet zu bekommen … warum nicht die eigenen veranstaltungen der mitmacher
[21:56:06] myrijam: @ernst vielleicht ist das auch so, weil die „Kulturmacher“ in Konkurrenz zu einander stehen oder nicht?
[21:56:20] steffdipeff: im Gegenteil
[21:56:22] ernst karosser: und da müssen wir raus
[21:56:25] steffdipeff: keine Konkurrenz
[21:56:31] Binsh: ohne die euphorie bremsen zu wollen, aber dazu gibt es zeitungen, magazine, das fernsehen, die radiosender, die journalisten, die agenten etc. wieso sollen nun die kulturleute ihre eigene werbung machen, statt ein gutes programm? das ist doch gar nicht ihre aufgabe, oder habe ich da was falsch verstanden.
[21:56:40] steffdipeff: die besten Tipps und Künstler tausche ich mit anderen Kulturschafffenden aus
[21:56:50] Bayerisches Jazzinstitut: Beispiel: http://www.jazz-in-regensburg.de –  du brauchst nicht glauben, dass die meisten Veranstalter uns die Sachen melden, das recherchieren wir meist in der Freizeit selbst…
[21:57:27] steffdipeff: siehst du @Bayerisches  diese Recherche befruchtet sowas wie Austausch z.B.
[21:58:21] Binsh: ja oder http://www.esel.at/ wer sich für die wiener szene interessiert, schon klar,….
[21:58:39] kh_art: wechselseitig die werke zu beurteilen war ein guter ansatz. so kann man sich am besten weiterentwickeln und die meinung eines erfahreneren künstlers hat mehr schlagkraft als das bild der öffentlichen meinung oder des bekanntheitsgrades etc.
[21:58:42] ernst karosser: @binsh … kulturleute machen ihre werbung selbst
[21:59:04] Bayerisches Jazzinstitut: Kulturschaffende sind sehr wohl für ihre Außenwirkung verantwortlich. Wie oft bekommen wir grausame Texte, unbrauchbare Bilder, etc. Da gibt es noch viel zu tun…
[21:59:05] steffdipeff: ja @ernst
[21:59:05] kh_art: also das war jetzt aus meiner perspektive – als eher unerfahrene in dem bereich
[21:59:15] steffdipeff: ja @Bay
[21:59:33] Binsh: ja, bitte enschuldige @ernst, ich vergesse immer die unterscheidung zwischen kunst und kultur….
[22:00:04] ernst karosser: kp
[22:00:07] steffdipeff: lol
[22:00:18] myrijam: da kultur immer mehr als Wirtschaftfaktor und zur prestigepflege ge(miß)braucht wird, ist es natürlich auch imagepflege, wer wo wie beworben wird (erfahrungwert – angeprangert)
[22:00:18] steffdipeff: kunst // kultur
[22:00:34] Bayerisches Jazzinstitut: Auch Künstler sind für ihre Promotion verantwortlich. Gerade an den Hochschulen wird das Thema aber noch immer sträflich vernachlässigt
[22:00:43] steffdipeff: ja @Bay
[22:01:03] Bayerisches Jazzinstitut: hab selbst schon Seminare gegeben – es war erschreckend
[22:01:59] myrijam: kann ich mir gut vorstellen @bayjazz
[22:02:05] Binsh: ja, als künstler bin ich dafür verantwortlich, nen richtig guten text und ein ebensolches bild an den producer oder die presseabteilung weiterzuleiten. wie die das dann da machen ist mir egal, hauptsache die leute kommen und sehen eine super show, das liegt dann wieder in meiner verantwortung.
[22:03:09] myrijam: vielleicht liegt ein problem schon darin, dass es ein unterscheid ist, einen werbetext für eine veranstaltung zu schreiben, der entweder inhaltlich innovatives hervorhebt oder einfach nur dafür sorgen muß, dass viel geld umgesetzt wird
[22:03:55] Binsh: hmm
[22:04:00] Binsh: da ist was dran
[22:04:15] myrijam: deshalb habe ich nie einen passendes management gefunden
[22:04:35] steffdipeff: kultur ist keine ware, die man vermarkten müsste wie luxusartikel und unnötige Konsumartikel, Kultur ist ein grundbedürfnis
[22:04:40] myrijam: ich lass mich nicht verscherbeln. auch wenn die events noch so gut sind, hab ich da eine innere sperre
[22:04:48] steffdipeff: da wo es durch gute / echte kultur befriedigt wird…
[22:04:53] myrijam: absolute übereinstimmung @steff
[22:04:58] steffdipeff: wird auch die wertschätzung entgegen gebracht
[22:05:26] steffdipeff: wenn du dir das leisten kannst
[22:05:28] myrijam: sonst hätt ich trotz allem ohne netz und doppelten boden sicherlich nicht so lange so viel erreicht (grübel)
[22:05:46] steffdipeff: bei manchen künstlern macht grade so eine gerade richtung das profil aus
[22:06:03] Bayerisches Jazzinstitut: Beziehungen sind Kapital und die Beziehung zum Publikum ist mit das Wertvollste, was ein Künstler/eine Band sich erarbeiten kann, das ganz in fremde Hände zu legen ist ein Trugschluss. Kenne Bands, die inzwischen wirklich ausgefeilte Mailverteiler von auf Konzerten eingesammelten Email-Adressen haben – die sie regional einsetzen und viel mehr Profit daraus ziehen, als aus irgendwelchen Plakatierereien
[22:06:22] ernst karosser: also … ist es vorstellbar …in seine netzwerke den gedanken des # reinzutragen, damit mehr hinweise auf veranstaltungen zu geben …die dann runterbrechen auf die region (jeder hat seine regionalen follower) um somit nach außen auch aufzuzeigen, was und wo alles läuft und somit die MACHT der kultur auch den Normalos aufzuzeigen … was z.b. @salikus macht mit dem rotstift … hat doch so einiges aufsehen erregt und so mancher ist aufgesprungen …
[22:06:52] steffdipeff: siehste @bay .. gutes beispiel
[22:07:02] myrijam: vielleicht sollte man sowas wie kulturflashmobs machen …
[22:07:07] steffdipeff: also profil und künstlerischer kern
[22:07:11] steffdipeff: braucht man eh
[22:07:20] ernst karosser: so wie der musikrat
[22:07:26] steffdipeff: nicht mit gram, sondern mit begeisternder leidenschaft
[22:07:27] steffdipeff: und dann aber auch keine scheu, die kommunikation zu optimieren
[22:08:07] steffdipeff: warum nicht bands infos an die hand legen was sie verbessern können
[22:08:21] knipsbuex: @steff (thumbsup)
[22:08:32] steffdipeff: untereinander tipps für finanzmittel, sponsoring, gute adressen um die termine zu posten
[22:09:07] myrijam: in der popmusik ist das ja sehr trend der letzten jahre. Künstler die erfolgreich sind, wenden sich von den majors ab, gründen eigene labels und promofirmen und stehen völlig unabhängig da
[22:09:36] myrijam: @steff das ist genau der ansatz von ernst, so wie ich es verstanden habe
[22:09:48] steffdipeff: ja @myrjam da gibts viele gute beispiele
[22:09:56] myrijam: und in der tat, für künstler ist es sehr mühselig, gute infos zu bekommen wie man sich organisiert
[22:10:02] steffdipeff: genau deswegen bin ich bei @ernst gelandet hier auch
[22:10:47] ernst karosser: ?
[22:10:57] KulturMittwoch: [Info vom Admin: Den Chat gibt es später auch zum Nachlesen im Blog – wenn alle einverstanden sind] Ein mitlesender @klbkultur
[22:11:03] steffdipeff: und hey, wenn die richtig gut wären, könnten sie sogar einen gig landen
[22:11:06] steffdipeff: manchmal schreiben bands einen 3-zeiligen comment auf mein blog, so booking und so
[22:11:15] steffdipeff: aber im grunde machen die auch was falsch und es sich zu einfach
[22:11:16] kh_art: kommt das nicht immer auf die strukturverhältnisse einer region an, ob man sich gut organisieren kann?
[22:11:29] Bayerisches Jazzinstitut: @myrijam Hör mir bloß auf – heute Mail vom Deutschen Musikrat: „Flashband“ am Gendarmenmarkt, Noten kann man zwei Tage vorher runterladen. Als ich das PDF las, stand mit flammenden Lettern darüber „Institutionalisierter Mob“ Subkultur macht Spaß, wenn sie nicht instrumentalisiert wird…wenn man spontan „geflasht“ wird
[22:12:09] steffdipeff: aber unter kulturschaffenden austauschen, was man so an projekten am laufen hat und sich auch mal treffen zu chats, vielleicht irgendwann auf ein wochenendsymposium
[22:12:21] myrijam: ok @bayjazz der Musikrat hat da was falsch verstanden – nicht die musiker sondern das Publikum dachte ich eher
[22:12:33] myrijam: horrorvorstellung
[22:12:50] ernst karosser: @kh … schon aber oftmals weiss man nicht um die struktur
[22:13:00] steffdipeff: ein geschlossenes portal einrichten, rein selbstorganisierend, in dem man sich zur freien bis hauptberuflichen thematik vernetzt
[22:13:13] myrijam: @KuMi ich bin einverstanden
[22:13:40] ernst karosser: @Kumi ebenso …klar
[22:13:40] Bayerisches Jazzinstitut: @KuMi einverstanden
[22:14:11] steffdipeff: @Kumi oki
[22:14:20] ernst karosser: @steff warum geschlossenes portal?
[22:14:41] steffdipeff: ein interner chat, in dem man sich abends treffen kann
[22:14:54] steffdipeff: geschlossen heißt nur für registrierte nutzer
[22:15:23] steffdipeff: und gegebenenfalls eben schauen, dass es sich um Menschen handelt, die im Kunst/Kulturbereich tätig sind
[22:15:33] Binsh: habe hier ein gutes beispiel http://www.a-n.co.uk/
[22:15:43] steffdipeff: weil man sich dann intern über dinge wie künstlergagen und so besser unterhalten könnte
[22:16:16] steffdipeff: weil dann von diesem internen kreis aus kompetenzzentren-artig know-how kanalisiert, veröffentlicht, gebündelt oder generiert werden kann
[22:16:18] Binsh: so eine sache finde ich dann schon sehr sinnvoll, die muss aber auch auf so einem level gemacht sein, finde ich.
[22:16:41] ernst karosser: @steff … ist klar …
[22:17:11] Binsh: in der knowledge_bank kann man sich dann da seinen eigenen interessen hingeben: http://www.a-n.co.uk/knowledge_bank
[22:18:02] Binsh: getrennte interessensgruppen für künsterlerInnen, OrganisatorInnen, KuratorInnen etc.
[22:18:18] steffdipeff: fokus kunst etwas dort, oder?
[22:18:25] steffdipeff: aber strukturell schon so die richtung
[22:18:27] steffdipeff: gut!
[22:18:51] myrijam: letzteres wäre sehr wichtig @Bin
[22:19:03] Binsh: jaja, das schon, aber der fokus ist ja – wie soll ich sagen „geschmackssache“
[22:19:19] steffdipeff: so ein Netzwerk wäre eben potentiell interessante Anlaufstelle für weitere Events, Firmen, Kulturschaffende, Kommunen etc., die bestimmte konkrete Anfragen haben
[22:19:25] myrijam: die spreu, der weizen und wer bekommt das sieb?
[22:19:44] steffdipeff: also wir „Experten“ könnten als Consulting-Crew nach aussen tätig werden irgendwann
[22:19:49] Binsh: ich meine eher die form, die mir gefällt. differenziertes material seriös aufbereitet, da schaut sogar ein schreiberling gerne mal rein,… etc.
[22:20:20] steffdipeff: genau
[22:20:25] steffdipeff: expertendatenbank
[22:20:31] steffdipeff: austausch und treffpunkt…
[22:20:56] Binsh: jaja, aber die frage ist immer die: inwieweit schafft man/frau es erst mal zu reduzieren und was in die wege zu leiten, das eben auch als kleines ding gut funktioniert und einen/eine nicht gleich umbringt (arbeitsaufwand, zeiteinteilung, etc.)
[22:20:58] steffdipeff: für Künstler würde es sehr interessant sein, dort ihre Info hineinzukriegen z.B.
[22:21:06] steffdipeff: undsoweiter
[22:21:17] steffdipeff: das Sieb sind wir
[22:21:28] steffdipeff: quasi eine Wiki-artige interne redaktion
[22:22:13] steffdipeff: homepage auf CMS-basis einrichten, konzept für die erforderten funktionalitäten erstellen, programmieren, admins einsetzen, anfangen
[22:22:16] Binsh: deswegen ist dieses „gross denken“, an Events, Firmen, Kulturschaffende, Kommunen, etc schon gut und wichtig. besser fände ich es noch, so eine sache mehr auf den punkt zu bringen. was sind denn die gemeinsamen interessen aller hier versammelten, der kleinste gemeinsame nenner?
[22:22:27] myrijam: es geht so viel zeit dafür verloren strukturen zu schaffen. die, die funktionierende struktur haben, sollten die frei zur verfügung stellen, so dass jeder selber mit eigenen inhalten sie nutzen kann
[22:22:54] steffdipeff: das wäre möglich dann @myrijam
[22:23:06] ernst karosser: http://www.culturbureau.de/cbdb/dbmaske.html hatten ma schon alles …
[22:23:16] steffdipeff: also dass du als mitglied Content zufügst ohne programmieren zu können etc
[22:23:23] Binsh: @myriam: ich habe jahrelang gratis struktur (webserver-dienste) zur verfügung gestellt.
[22:23:40] Binsh: da geht einem nach 5-10 jahren schon mal die luft aus, wenn man immer gratis hackeln soll.
[22:23:50] steffdipeff: cool ernst… und nutzername/passwort??? 😉
[22:23:59] ernst karosser: http://www.culturbureau.de/index2.html
[22:24:01] ernst karosser: sry
[22:24:06] myrijam: ich sags ja, ernst warum hab ich dich nicht schon vor jahren kennengelernt??? Ich habe jahrelang mir selber datenbanken usw programmiert usw
[22:24:12] steffdipeff: seht ihr, sogar allerhand vorerfahrungen
[22:24:19] Bayerisches Jazzinstitut: Ich geb über Twitter sämtliche Hinweise/Termine weiter, die mir in die Quere kommen, und von denen ich das Gefühl habe, sie könnten bildungs- oder fördertechnisch irgendwie relevant sein – Hilfe zur Selbsthilfe, denn jeder muss sich seine „Rüstung“ selbst auf den Leib schneidern – und sorry, @steffdipeff – einige Musiker schaffen es nicht einmal ihre Adresse, wenn sie sich ändert, neu zu hinterlegen – und bewachen ihren „knowledgepool“ oft sehr mißtrauisch
[22:24:39] steffdipeff: gibt es nutzungsmöglichkeiten?`Synergien? Effizienzen? Gemeinsame Ansätze
[22:24:45] steffdipeff: das wäre eher die Frage
[22:24:47] ernst karosser: war halt nicht in der zeit
[22:25:28] steffdipeff: genau @Bay
[22:25:31] Binsh: meine meinung ist: vergesst das netz, vergesst die emails, die chats, twitter, facebook und den ganzen schmuß – und das sage ich nach vielen jahren netzerfahrung – und sage: rausgehen, realraum, squatten, plätze besetzen, ins parlament mit dem röckchen!
[22:25:40] steffdipeff: austausch kulturförderung durch informationsweitergabe
[22:25:59] steffdipeff: das eh @Binsh
[22:26:12] ernst karosser: http://www.culturbureau.de/x91.html soviel zu synergien etc.
[22:26:38] steffdipeff: manchmal kommt es drauf an, wen und was man wann und wo trifft, da kann eine Idee auch neu beflügelt werden
[22:26:52] steffdipeff: schrieb ich grad als @Ernst schrieb: War halt nicht in der zeit…
[22:28:13] steffdipeff: @Ernst das Konzept ist schon super
[22:28:39] steffdipeff: nur wenn von vornherein so weitfassend (was ja vom Prinzip und Ziel gut gemeint und richtig so=) -… aber überfrachtend
[22:28:58] myrijam: wenn alle die es so wie @bayjazz mit den infos machen, aber sie nicht jeder irgendwo hingeben, sondern auch alle an eine stelle, wo sie gesammelt und im archiv zur verfügung stehen. so ein art offenes kulturforum
[22:29:03] steffdipeff: eher im kleinen semiprivaten Verbund beginnen wie mit der Kumi-Truppe jetzt o.Ä
[22:29:14] myrijam: ich habe soetwas mal versucht. http://www.kulturpro.de
[22:29:17] steffdipeff: am Ende könnte ja irgendwann sowas bei raus kommen
[22:29:43] steffdipeff: gello @myrijam
[22:29:44] myrijam: es hat sich kein einziger kollege beteiligt, den ich eingeladen hatte, kulturrelevante informationen zu sammeln
[22:29:52] Binsh: jaja schon klar, die idee finde ich grundsätzlich auch super! das ist ja mit so ein grund warum ich hier bin. mein ideengut kommt/enspringt einem ähnlichen ansatz. so ist das. wie gesagt: dranbleiben, echt wichtig!
[22:30:09] steffdipeff: aber hey merkt ihr was…
[22:30:11] myrijam: habe das forum 2004/05 begonnen als das mit der KSK so eskalierte
[…]
[22:33:48] ernst karosser: wie kommen wir zu den abschließenden … wegen/machbarkeiten/überlegungen/ usw.
[22:34:27] steffdipeff: klassisches medium, solche kompetenzen zu bündeln, war einmal die mailinglist, am I right?
[22:34:37] myrijam: also der wunsch für eine plattform ist wohl da, nur wie genau soll die aussehen und welche bedürfnisse muss sie vorrangig und auch generell gerecht werden
[22:35:32] steffdipeff: ok hausaufgabe ist damit ungefähr umrissen?
[22:35:37] knipsbuex: @steff wer macht heut noch ne mailingliste?
[22:36:12] steffdipeff: visionen… was / wie hätte ich gern an ressourcen, um vernetzung voranzutreiben, effizienter zu gestalten und zeit zu sparen
[22:36:21] myrijam: ja war mal, ich tippe eher auf form und blog-plattform
[22:36:29] myrijam: forum
[22:36:32] myrijam: im netz
[22:36:38] myrijam: eigentlich schon so wie @ernst es da hat
[22:36:47] myrijam: aber es müßten einige dinge verändert werden
[22:36:52] myrijam: in der bedienbarkeit
[22:37:04] myrijam: selbsterklärend sozusagen
[22:37:06] steffdipeff: ich sag ja nur
[22:37:14] steffdipeff: genau forum und chat
[22:37:20] steffdipeff: blog offen nach aussen
[22:37:31] steffdipeff: vielleicht gemeinsam termine austauschen, posten
[22:37:57] Binsh: cafehaustreffen
[22:38:00] myrijam: hätte ich auch unter http://www.kulturpro.de
[22:38:07] Bayerisches Jazzinstitut: Sorry, Leute, als jemand, der sich wie @Ernst schon viele Jahre selbst ausbeutet: Viele solche Netzwerk-Ansätze sind wie der Kommunismus – sie funktionieren nur theoretisch. Warum nicht Twitter nutzen? Wenn jeder teilt, werden alle ein Stück stärker… Eine Plattform braucht Konventionen, Mitarbeiter, Aktualität, etc. im Prinzip eine Vollzeit-Redaktion, um wirklich bestehen zu können. Und dann ist wieder das Geld ein Problem. Lieber ab und an Treffen wie heute und im Chat konkrete Infos austauschen
[22:38:08] steffdipeff: vielleicht inhalte redaktionell aufbereiten und nach aussen bringen (siehe oben, da könnten exklusiv-Vorschauen erstellt werden, die als Artikel etc auch vermarktbar wären
[22:38:24] ernst karosser: blog .. kann ja der kumi genutzt werden? oder?
[22:38:35] myrijam: ja sehr gut
[22:38:49] steffdipeff: meckerkasten, frag und antworte
[22:39:02] myrijam: könnten wir nicht einen „how-to survive“ Kultur-Knigge schreiben
[22:39:08] myrijam: online gemeinsam wie ein wiki
[22:39:25] steffdipeff: so eine sinnliche Gestaltung a la Cafehaus („Chat, oder?) fänd ich super
[22:39:38] Binsh: @bayrisches: stimme dir vollends zu
[22:39:46] steffdipeff: ein Wohlfühlraum, Refugium und Treffpunkt gleichzeitig
[22:40:22] Binsh: genau, mit gutem cafe und realen menschen zum anfassen
[22:40:24] steffdipeff: hast recht @bay
[22:40:55] steffdipeff: aber wie gesagt: da sind weitere potentiale verborgen
[22:41:01] steffdipeff: cultural consulting
[22:41:26] steffdipeff: eine gemeinde, stadt, firma fragt die gruppe an bezüglich irgendwelcher konzepte
[22:41:43] steffdipeff: gemeinsam oder von denen, die dazu kompetenzen haben, werden lösungen erstellt
[22:41:58] steffdipeff: beratertätigkeiten etc auf dauer nicht auszuschliessen
[22:41:59] myrijam: Ein „how-to survive“ Kultur-Knigge wäre der Renner, bei der momentanen Kulturpolitischen und überhaupt – Lage
[22:42:05] steffdipeff: ich spinn jetzt nur mal so rum
[22:42:09] ernst karosser: ghostwriter
[22:42:33] myrijam: jeder schreibt rein (mit stichworten getaggt) was ihm wie behilflich ist in welchen situationen
[22:42:48] ernst karosser: meine erfahrung mit kommunen etc. momentan … no way
[22:43:01] ernst karosser: lange wege … keine kohle …
[22:43:10] steffdipeff: Cafe gibts übrigens bei mir nächstes Wochenende im Garten, wenn der Baumseilgarten der Kletterfirma skywalker in unserem Garten wieder eröffnet wird. Ich werde dann hinter der Theke stehen und Latte mixen
[22:43:24] steffdipeff: ghostwriter z.B. auch
[22:43:24] ernst karosser: @myr hat was … sollte man angehen
[22:43:29] steffdipeff: gute ergänzung
[22:44:00] myrijam: finde ich auch
[22:44:07] KulturMittwoch: [Im KulturMittwoch-Blog kann publizieren, wer erstens bei wordpress.com einen Account hat und zweitens eine Einladung zum Schreiben von einem der Blog-Admins erhält. Beides ist sehr einfach zu bewerkstelligen.]
[22:44:08] steffdipeff: @myr super
[22:44:10] steffdipeff: Knigge
[22:44:13] steffdipeff: schön plakativ
[22:44:18] ernst karosser: kannst ja ne webcam einrichten
[22:44:19] steffdipeff: entwickelt von Kulturschaffenden
[22:44:22] myrijam: wo bist du @steff?  😎
[22:44:29] steffdipeff: usw
[22:44:45] myrijam: das geht ganz ohne kohle @ernst
[22:44:52] myrijam: da bin ich super von überzeugt
[22:44:53] steffdipeff: ihr seht die Potenziale, auch wenn ihr die immense Arbeit natürlich auch seht!?
[22:44:56] myrijam: und darin auch schon etwas spezialisiert
[22:45:12] Bayerisches Jazzinstitut: So, Kaffe in der Tasse, jetzt schreibt’s sich gleich leichter…@ernst Du hast noch die „pfuschen Sie mir nicht in meine KompetenzHOHEIT“-Attitüde vergessen #beratung
[22:45:51] ernst karosser: @myr kohle war auf kommunen bezogen
[22:46:21] steffdipeff: wir hätten das blog kumi z.B.
[22:46:23] myrijam: eben das trifft sich gut
[22:46:30] myrijam: die nehmen wir dann alle mit ins boot
[22:46:36] Binsh: @steff wo denn?
[22:46:40] myrijam: die versinken eh gerade
[22:47:05] steffdipeff: http://www.kulturkommune.de ist noch frei (zumindest kein inhalt drauf ;o)
[22:47:46] steffdipeff: ich besitze z.B. die nicht genutzte adresse http://www.cultureagency.de, wo man consulting als team von kulturschaffenden betreiben könnte
[22:47:57] steffdipeff: wo das Klettern?
[22:47:58] myrijam: also erstmal alles vernetzten miteinander: KumiBlog, Culturebüro – Datenbanken, Kulturforum, Kultur-Survival-Knigge
[22:48:23] myrijam: das internetradio nicht zu vergessen
[22:48:31] ernst karosser: ich könnte kulturbureau.de zur verfügung stellen
[22:48:34] steffdipeff: im http://www.schloss-loshausen.de -> Nordhessen
[22:48:49] Bayerisches Jazzinstitut: Ich find Kulturmittwoch als Blog-Plattform nicht schlecht – hätt‘ auch so was turnusmäßiges
[22:49:10] steffdipeff: ja das internetradio
[22:49:16] steffdipeff: gut das du das noch sagst
[22:49:37] steffdipeff: könnten wir sogar als alias betreiben
[22:49:38] Binsh: hmm, schloss, klingt also gut.
[22:49:41] ernst karosser: oder die querdenker-agentur.de hätt ich auch noch
[22:50:06] steffdipeff: fett
[22:50:09] myrijam: mist – das ist zu weit für mich @steff  ;(
[22:50:31] steffdipeff: Cross Culture Consulting
[22:50:33] myrijam: Kulturbureau.de ist sehr gut
[22:50:42] steffdipeff: joo von B hier runter
[22:51:04] steffdipeff: vielleicht stream ich mal wie papa und tochter in den Seilen hängen
[22:51:26] ernst karosser: @kumi … und @all erstmal den kumiblog nutzen? entsprechend einrichten und dann … weitersehen
[22:51:26] steffdipeff: oft gehörtes zitat letzte saison „los papa, du schaffst das“
[22:52:05] ernst karosser: dann hätten wir die twitterverbindung zum kumi schon mal
[22:52:22] steffdipeff: das muss ja nicht übers knie gebrochen werden
[22:52:59] steffdipeff: aber die ansätze, das gemeinsame wissen zu bündeln und auch einzusetzen und gegebenenfalls zu vermarkten find ich super spannend
[22:53:11] Bayerisches Jazzinstitut: @steff viel vergnügen, muss selbst zum Hundehüten nach Oberbayern
[22:53:29] Binsh: also ich fand das sehr interessant hier, vor allem das anfangsexperiment mit der skype-konferenz. dem versuch.
[22:53:50] steffdipeff: eine agentur mit den profilen von uns allen wäre schon eine anlaufstelle, wo ich als suchender die ein oder andere frage zu beantworten dächte
[22:54:17] KulturMittwoch: @ernst Bislang hat noch keiner außer @klbkultur sich einen Autoren-Account auf wordpress.com eingerichtet und diesen mit dem KuMi-Blog verbunden. Ich kann sagen, dass dies problemlos funktioniert. Also: Nur zu!
[22:54:18] Binsh: ich danke allen hier beteiligten erst mal für die rege diskussion und werde mich da mal weiter informieren
[22:54:22] Bayerisches Jazzinstitut: @ernst gute idee
[22:55:04] Binsh: ich kann leider auch grad nicht nach deutschland kommen, aber das mit dem netz wird sich schon weiter so ergeben.
[22:55:08] steffdipeff: habe mich sehr wohl gefühlt in der umgebung hier mit den vielen guten ideen
[22:56:07] steffdipeff: bitte kurzanleitung, werde mein WordPress Blog mit Kumi vernetzen
[22:56:35] steffdipeff: deine seite mit den roten links ist cool @Binsh. regt zum genauen Lesen an. Mag sowas
[22:56:36] ernst karosser: also … was haltet ihr von der vorgabe von @kulturmittwoch?
[22:57:04] Binsh: allen beteiligten wünsch ich erst mal einen schönen abend, und falls mal wer hier in wien sein sollte, dann können wir uns ja auf einen kaffee treffen. ich habe bei einem innovativen fördersystem zu fördervergabe mitgewirkt, bei dem die kulturschaffenden von wien sich via (online)-wahlverfahren gegenseitig kulturgelder zugesprochen haben.
[22:57:11] myrijam: hm ich würde es sehr begrüßen, wenn wir die ergebnisse nicht selber vermarkten, sondern frei zu verwenden zur verfügung stellen, damit die leute effizienter weiterkommen
[22:57:36] Binsh: das ganze ding wurde dann – wegen dem erfolg schon von der stadt wien wieder zurückgefahren, aber die erfahrung zählt.
[22:58:20] Binsh: das ding heisst netznetz.net und entstand erst durch ein realraumtreffen und ging dann als mailingliste weiter, dann wahltheater.
[22:58:46] KulturMittwoch: @steffdipeff Kein Problem! Ich schaue mal. [Verbundanleitung]
[22:58:58] steffdipeff: interessant @binsh
[22:59:12] Binsh: http://netznetz.net/ heisst das fördersystem (500.000 euro/jahr) seit 3 jahren für wiener kunst und kulturmacherinnen.
[22:59:25] steffdipeff: diese ansätze sollten wir mal sammeln
[22:59:37] Binsh: ich höre gerade eure webaufzeichung von der letzten session an, daher komme ich auf das thema.
[23:00:44] Binsh: bitte informiert mich über den nächsten kulturmittwoch unter […] danke.
[23:02:19] Binsh: hier eine wissenschaftliche studie zum system
[23:02:20] Binsh: http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/ahs-info/pdf/fasresearch-studie.pdf
[23:02:30] Binsh: lieben gruss noch nach deutschland
[23:02:54] ernst karosser: kleine abschlusseintragungen aller anwesenden … wäre toll …resumee oder so
[23:02:58] steffdipeff: cool content
[23:03:17] steffdipeff: gute gruppe, gute leute hier
[23:03:20] knipsbuex: @binsh vielen Dank für all die Beiträge
[23:04:00] Binsh: ansonsten http://sonance.net/ das künstlerInnen-netzwerk, das ich aufgebaut habe. siehe auch http://evolve.sonance.net/publications
[23:04:00] myrijam: danke fürs anregende gespräch, simon, freue mich sehr
[23:04:16] steffdipeff: ich bin nicht allein #tweetul8ter cu nxt #KuMi Nicest to meet you all
[23:04:17] knipsbuex: mir raucht die Birne 🙂 aber es war dieses mal wirklich sehr ergiebig
[23:04:41] knipsbuex: danke für all die Beiträge
[23:04:43] Jennifer Spruß: war schön hier, werde gerne wieder reinschauen/hören und hoffe das nächste mal vielleicht etwas dazu beitragen zu können, bitte informiert mich über den nächsten Kulturmittwoch
[23:05:23] Bayerisches Jazzinstitut: Herzlichen Gruß an alle, gern bald mal wieder, schriftlicher Chat hatte schon fast so einen morbiden Charme wie das verehrte Wien – danke für den Austausch, bin schon gespannt auf die Nachwehen. Und irgendwann kreuzt sicher ein neues Audio- oder gar Video-System unseren Weg, das funktioniert… würd Euch gern mal sehen oder zumindest hören.
[23:05:32] KulturMittwoch: Fazit: Der Bedarf an Vernetzung ist da und viele bedenkswerte Ideen sind geboren.
[23:07:03] steffdipeff: hat jemand etwas dagegen, wenn ich einen kurzen artikel zu KuMi auf suite101.de verfasse?
[23:07:44] ernst karosser: ran ans weiter-netzwerkln … macht einfach spaß und …
[23:07:50] knipsbuex: @steff von mir aus gern
[23:08:12] ernst karosser: @steff gern
[23:08:38] Bayerisches Jazzinstitut: @steff kein Ding
[23:09:04] myrijam: ja bestens
[23:09:28] ernst karosser: das nächste kumi-treffen in vier wochen (wie gehabt) … und thema auf zuruf oder so …okay?
[23:09:49] steffdipeff: darüber, dass sich unter dem begriff Kulturmittwoch Kulturschaffende und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum begonnen haben zu treffen, um miteinander in Kommunikation und Austausch zu kommen und über ein paar Ausblicke, wo diese Vernetzung hinführen könnte
[23:10:05] Bayerisches Jazzinstitut: @ernst just holler
[23:10:33] steffdipeff: ich könnte einen entwurf als passwortgeschützten beitrag verfassen und euch vorab lesen lassen auf wordpress
[23:10:41] knipsbuex: @Ernst ok
[23:10:48] steffdipeff: dann überarbeiten und auf suite 101.de veröffentlichen
[23:11:09] steffdipeff: ist übrigens ein interessantes autorennetzwerk, hab da gestern meinen ersten artikel veröffentlicht
[23:11:13] ernst karosser: du machst das schon
[23:12:58] steffdipeff: das chatprotokoll dieser, aber auch die vorangegangene sitzung nehme ich als basis und brainstorming
[23:13:21] ernst karosser: also bis dann … […] … servus und baba
[23:14:49] myrijam: danke ebenfalls und schönen abend noch
[23:15:08] myrijam: ich muss mir jetzt mal nen wordpress acount zulegen
[23:16:25] Bayerisches Jazzinstitut: Bis bald
[23:18:41] steffdipeff: soll, kann, darf jeder, der sich mit KuMi assoziiert auf KuMi Blog ein Kurzprofil erstellen?
[23:19:31] steffdipeff: das wäre doch schon mal ein schönes konglomerat, oder wie das ding mit den großen ohren auch heißt…
[23:20:12] Bayerisches Jazzinstitut: Danke, folge jetzt glaub‘ ich auch allen auf Twitter
[23:22:08] ernst karosser: so pause … ende …ciao
[23:22:39] KulturMittwoch: @steffdipeff Gute Frage. Eigentlich ginge das. Lasst uns Pro und Contra von Kurzprofilen im KuMi-Blog in den nächsten Tagen abwägen.
[23:22:40] ernst karosser: @steff gute überlegung …
[23:24:20] steffdipeff: danke fürs administrieren, gut gemacht trotz der audioprobleme, das ist bei mehr benutzern leider immer noch problem
[23:24:30] steffdipeff: auch bei tynichat -> bis 4 glaub ich
[23:24:40] steffdipeff: oder ooVoo – video bis 7 teilnehmer glaub ich
[23:25:06] steffdipeff: so long, Kopf kribbelt, war super
[23:25:35] Bayerisches Jazzinstitut: Danke für die Organisation und angenehme Vollmond-N8 allerseits!
[23:26:21] KulturMittwoch: @steffdipeff und @all: Danke!
[23:28:44] KulturMittwoch: [Hinweis: Der Admin trennt die Telefonverbindung pünktlich um 23:30 Uhr … oder wartet damit noch einen Moment] 🙂
[23:29:40] KulturMittwoch: War eine tolle Beziehungskiste heute …
[23:31:24] Bayerisches Jazzinstitut: Gute N8 @all, gute N8 John-Boy. Licht aus.
[23:34:40] myrijam: Gute Nacht an alle, jetzte ist haben wir uns einen feierabend aber wirklich verdient
[23:35:44] steffdipeff: grade getwittert: Österreicher haben was auf dem Kasten. Stell ich immer mehr fest. Grade so kulturell und so! #KuMi
[23:36:03] steffdipeff: bye
[23:37:37] myrijam: wir sollten mal alle während der sitzung unter #KuMi twittern, das wäre sicherlich klasse
[23:37:50] KulturMittwoch: [Admin-Statistik zum Schluss: Dauer der heutigen KuMi-Kommunikation 2h 15 min … Adieu!]
[23:37:59] *** Gespräch beendet. ***

Ausblick: Der nächste Kulturmittwoch findet in ca. vier Wochen, also Ende Mai, statt. Der genaue Termin sowie alle weiteren Modalitäten werden rechtzeitig hier im Blog sowie auch über Twitter, E-Mail, etc. bekannt gegeben. (tk)

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One Response

  1. Netzwerkerin sagt:

    danke für den auszug der regen Diskussion 🙂

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