KulturMittwoch

KulturNutzerInnen 2.0: Jung, mobil, informationshungrig, museumsscheu?

In einer aufschlussreichen Studie zu „Museen und Orchester im Social Web“ hat Ulrike Schmid  (@UlrikeSchmid) auch mehrere prominente Kulturverantwortliche zu ihren Strategien und Erfahrungen interviewt. In ihrem Blog „Kultur 2.0“ geben u.a. Max Hollein (Direktor von Städel, Schirn und Liebieghaus | Frankfurt am Main) sowie Prof. Dr. Klaus Schrenk (Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen | München) Einblicke zur Nutzung von Social Media in ihren Häusern.

Bei beiden Interviewpartnern kristallisiert sich unabhängig voneinander ein Punkt sehr schnell heraus: mit den Social-Media-Aktivitäten will man vor allem ein junges kunst- und kulturinteressiertes Publikum erreichen und für die Kultureinrichtungen interessieren. Dies impliziert keinesfalls, dass man sich seiner treuen und gestandenen Besucher und Unterstützer durchweg sicher fühlt. Vielmehr wohnt einer solchen Ausrichtung eine gewisse Logik inne. Es besteht jedoch die Gefahr, die breite Online-Nutzerschar , welche sich zunehmend mehr gleichmäßig durch alle Altersschichten zieht,  dabei ein wenig aus dem Auge zu verlieren.

Genau um diese Punkte entspann sich dann auf Twitter heute eine kleine anregende Diskussion zwischen @klbkultur, @philomusus, @aeon_geschichte und der Autorin der Studie. Dabei wurde offensichtlich, dass belastbare Statistiken für die Altersverteilung der Nutzer von Social Media speziell im Bereich der Kultur bis dato kaum vorliegen.

Gerne würden wir in dieser Hinsicht eines Besseren belehrt werden. Deshalb ergeht hiermit der Aufruf an alle, uns ihr Wissen bzw. ihre diesbezüglichen Erfahrungen mitzuteilen und die Diskussion somit fruchtbar fortzuführen. (tk)

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KulturMittwoch – Zwischenfazit, Ausblick, Vision(en)

Resultierend aus einer spontanen Idee beim letzten KulturMittwoch am 28. April 2010 zum Thema „Netzwerke: Alles nur eine Frage der richtigen Beziehungen?“ hat sich Culture Agency (@cultureagency) die Aufzeichnungen aller bisherigen KulturMittwoch-Webinare vorgenommen und dazu eine pointierte Zusammenfassung in seinem Blog geschrieben.

Hier ein kurzer Auszug:

„Obwohl die quasi anarchistisch anmutende Offenheit eher an Kommune als an Managerseminare erinnert, werden beim KulturMittwoch wertvolle intellektuelle und kulturrelevante Gedanken ausgetauscht und Praxiserfahrungen vermittelt.
[…]
Es zeichnet sich ganz klar ab, dass das sich in den Treffen offenkundig äußernde Bedürfnis nach sinnvollen kulturellen Vernetzungsmöglichkeiten und die Initiierung eines offenen Fachforums und Wissensnetzwerkes noch weitere Kreise ziehen wird. Dass kein vorgestricktes Schema den Entwicklungsprozess hindert, scheint ein ideal gewählter Einstiegsweg zu sein. Dies bedeutet keineswegs ein Abgleiten in Beliebigkeit oder Belanglosigkeit, sondern es ist, als webe sich sogar zunehmend wie von selbst ein roter Faden für das entstehende Netzwerk.“

Den vollständigen Artikel zum Nachlesen findet man unter:
http://cultureagency.wordpress.com/2010/05/01/kulturmittwoch-kultur-und-kulturschaffende-im-netzwerk/

Danke für die wohlwollende Besprechung und die Weiterverbreitung unserer Idee!

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Networking on Demand (Mitschnitt des Webinars vom 28.4.2010)

Screenshot Skype-Konferenz KulturMittwoch

Dass man das Thema Netzwerken auch ganz wörtlich nehmen kann, bewies einmal mehr der vierte KulturMittwoch am 28. April 2010. Nachdem die Kommunikation via Skype zu Anfang an einer katastrophalen Audioverbindung zu scheitern drohte, wechselten die insgesamt zehn Teilnehmer nahezu nahtlos in den Text-Chat. Dort entwickelte sich dann über mehr als zwei Stunden eine äußerst rege Diskussion zum Thema des Abends („Netzwerke: Alles nur eine Frage der richtigen Beziehungen?“).

Getreu dem Motto des KulturMittwoch als offenes Wissensnetzwerk gibt es das Chat-Protokoll jetzt hier für alle zum Nachlesen.

Den Rest des Beitrags lesen »

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Netzwerke: Alles nur eine Frage der richtigen Beziehungen?

Am 28.4. um 21 Uhr findet das nächste KulturMittwoch-Webinar statt. Thematisch geht es darin um den Nutzen und die Nutzung von Netzwerken für/durch Künstler und Kulturschaffende.

Zur Einstimmung: Swimmy – ein Bilderbuch für Kinder und Erwachsene, geschrieben und illustriert vom italienisch-amerikanischen Künstler Leo Lionni

Nachfolgend ein paar Fragen, die als Einstieg ins Thema dienen könnten:

  • Welche Rolle spielt Vernetzung im Kunst- und Kulturbereich?
  • Ist sie essentiell und existenzsichernd oder braucht es vielmehr Autonomie und eine gehörige Portion Ignoranz, um als Künstler auf lange Sicht erfolgreich zu sein?
  • Wie steht es um die eigene Profilgebung und -darstellung?
  • Welche Faktoren entscheiden über die öffentliche Anerkennung im Kulturgeschehen?

Die Diskussion soll sich also nicht allein um Sinn und Unsinn der Präsenz in Netzwerken des so genannten Social Web drehen, sondern ist weiter gefasst.

Das Webinar wird, wie bereits das vorherige, per Skype-Konferenz realisiert (Skype-Name/ID: kulturmittwoch). Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt auf maximal 24 Personen begrenzt. Benötigt werden zur Teilnahme lediglich ein Skype-Account, die entsprechende Software und eine Online-Verbindung. Alle weiteren technischen sowie organisatorischen Informationen sind im Doku-Wiki einzusehen. Bitte machen Sie auch von der Möglichkeit Gebrauch, sich bereits im Vorfeld in die Teilnehmerliste einzutragen. (tk)

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Zur Praxis von Kulturförderung (Mitschnitt des Webinars vom 31.3.2010)

Screenshot des KulturMittwoch-Webinars am 31.3.2010

Beim dritten KulturMittwoch-Webinar am 31. März 2010 stand der Erfahrungsaustausch zur Praxis der Kulturförderung ganz im Mittelpunkt der Diskussion. In einer Runde von sechs Teilnehmern konnte vieles offen angesprochen und zahlreiche Knackpunkte benannt werden. Zum Ende des Netztreffs wurde auch über die Zukunft der KulturMittwoche beraten sowie Themenvorschläge für die nächsten Webinare unterbreitet.

Links zum Mitschnitt des Webinars – zum Reinschauen und Nachhören (Länge: 78 Minuten):  in hoher Qualität (m4v, 267 MB) | in niedrigerer Qualität (mp3, 36 MB) | Dank an @knipsbuex für die Aufzeichnung (auf der er leider selbst nicht zu hören ist)

Im Webinar erwähnte ergänzende Ressourcen:
http://www.nmz.de/artikel/der-grosse-pinsel-uebertuencht-die-wurzeln
http://www.internetradio.de/index.php/streams/kulturstream.html

Gleich im Kalender vormerken: Der nächste KulturMittwoch-Netztreff findet am 28. April 2010 um 21 Uhr statt. (tk)

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Kulturförderung: Brandstifterin im eigenen Haus?

Im kommenden KulturMittwoch-Webinar am 31.3. dreht sich thematisch alles um die Passgenauigkeit von Kunst- und Kulturförderung. Zu Beginn wird Dorothée Hahne, freischaffende Komponistin und Gründerin eines Musikverlages (http://dorotheehahne.de/ bzw. http://www.newsic.de/), in einem Kurzinterview von ihren ganz persönlichen Erfahrungen der letzten zehn Jahre in NRW berichten. Das mögliche Konfliktpotenzial in der Förderpraxis ist bekanntlich riesig, zumal es vielfach an Nachhaltigkeit, Kommunikation und Transparenz mangelt – mit entsprechenden, fast zwangsläufigen Konsequenzen für alle Beteiligten. Denn unabhängig vom Geldgeber besteht das Grundproblem generell darin, wirtschaftliche und inhaltliche Aspekte bei einer Förderung unter einen Hut zu bringen.

Wie frei kann sich Kunst und Kultur in diesem Geflecht von Anforderungen und Verbindlichkeiten entfalten? Braucht es ein generelles Umdenken in der Förderpraxis? Und läuft Kulturförderung nicht manches Mal Gefahr, zur Brandstifterin im eigenen Haus zu werden?

Wir laden deshalb alle, die mit Kulturförderung – ob nun öffentlich oder privat – in irgend einer Form befasst sind, zu einer konstruktiven Diskussionsrunde und regem Praxisaustausch ein.

Das KulturMittwoch-Webinar beginnt um 21 Uhr und wird per Skype-Konferenz realisiert (Skype-Name/ID: kulturmittwoch). Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 24 Personen begrenzt. Benötigt werden zur Teilnahme lediglich ein Skype-Account, die entsprechende Software und eine Online-Verbindung. Alle weiteren technischen sowie organisatorischen Informationen sind im Doku-Wiki einzusehen. Bitte machen Sie auch von der Möglichkeit Gebrauch, sich in die dort vorhandene Teilnehmerliste einzutragen. (tk)

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Social Media in Kunst und Kultur (Mitschnitt des Webinars vom 24.2.2010)

KulturMittwoch-Webinar (Screenshot)

Beim zweiten KulturMittwoch-Webinar am 24. Februar 2010 standen der Einsatz von Social Media im Kulturbereich und die damit gemachten Praxiserfahrungen im Vordergrund der Diskussion. Bei zeitweise bis zu 14 Teilnehmern hakelte die Technik teilweise doch etwas heftig. Nichtsdestotrotz fand ein reger Austausch unter allen Beteiligten statt, der zunehmend auch über den Text-Chat geführt wurde. (tk)

Link: Mittschnitt des zweiten KulturMittwoch-Webinars – zum Reinschauen, Nachhören und Nachlesen (Länge: 89 Minuten)

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Der Hashtag #KuMi auf dem Prüfstand

Wir sind neugierig geworden, was ihr mit dem Hashtag #KuMi (steht hier vor allem für KulturMittwoch und KulturMitteilung) verbindet und ob die Assoziationen spontan eher positiv oder negativ ausfallen. Lasst es uns per Kommentar wissen, macht Vorschläge oder stimmt ab. Wir freuen uns auf eine spannende „Grundsatzdebatte“. (tk)

Update [19.2.2010]

In der Kürze liegt bekanntlich die Würze. Aufgrund der überwiegend positiven Resonanz über verschiedene Kanäle haben wir entschieden, den Hashtag #KuMi beizubehalten. Wir freuen uns über alle, die ihn zur Vernetzung von Konversation(en) zu Kulturthemen verwenden. Danke für alle Reaktionen, Einwürfe und Anregungen! (tk)

Update [25.2.2010]

Gerade herausgefunden: Kumi bedeutet im Japanischen „Gruppe“. Die Erklärung gibt es hier (in Englisch)

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Kulturförderung: Es geht nicht nur um Geld (Mitschnitt des Webinars vom 13.1.2010)

Screenshot KuMi-Webinar

Beim ersten KulturMittwoch-Netztreff am 13. Januar 2010 ging es um den Einfluss öffentlicher Förderung auf den Kulturbereich. Dass sich dabei nicht immer alles sofort ums Geld drehen muss, wurde schnell klar. In einer unkonventionellen und offenen Diskussionsrunde kam der Einfluss des Social Web auf die Kommunikation von Kulturinstitutionen ebenso zur Sprache wie die vielfältigen Ideenansätze der so genannten freien Kulturszene. Da ein Wissensnetzwerk wie der KulturMittwoch vor allem vom Praxisbezug lebt, bildete der Austausch von Erfahrungen und Haltungen zur der im Vorhinein initiierten Kulturmittwochsfrage „Lässt sich kulturelle Vielfalt nur durch verlässliche öffentliche Förderung sicherstellen?“ einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der fast zweistündigen „Premiere“ in der Reihe der geplanten KulturMittwoch-Webinare. (tk)

Link: Mittschnitt des ersten KulturMittwoch-Webinars (101 Minuten)

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… ein offenes Wissensnetzwerk

Der KulturMittwoch will den praktischen Austausch von Wissen, Ideen, Konzepten, Projekten etc. zwischen Akteuren aller Kulturbereiche befördern.